Auf den Spuren von Felix Neureuther

Auf den Spuren von Felix Neureuther

Ganz nach diesem Motto wollten wir, einige Schüler der elften Jahrgangsstufe des Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasiums Kyritz, ihm nachahmen und uns vom Skifahren begeistern lassen. Voller Vorfreude starteten wir am Samstag dem 6. Januar 2018 um 5.30 Uhr mit dem Bus und begaben uns auf eine siebentägige Reise. Nach 14 Stunden Fahrt kamen wir dann am späten Abend im Eisacktal in Südtirol an. Eingeteilt in mehrere Gruppen verbrachten diejenigen von uns, die noch nie auf Ski oder dem Snowboard standen, die nächsten zwei Tage damit, die Grundlagen im alpinen Sport zu erlangen. Bei bestem Wetter im Gebiet Gitschberg/Jochtal war es uns möglich, schnelle Lernerfolge zu erzielen, sodass wir schon am zweiten Tag (mehr oder weniger) sicher auf den Ski stehen konnten. Auch die Fortgeschrittenen verbesserten ihre Technik und konnten schon anspruchsvollere Pisten bewältigen. Wer sich am zweiten Tag noch nicht genug bewegt hatte, konnte am Abend auf dem Gitschberg zur Après-Ski Party gehen. Am darauffolgenden Tag war das Wetter, untypisch für diese Region, leider so schlecht, dass es uns nicht möglich war, die Pisten zu befahren. Dafür unternahmen wir ein kleines Kulturprogramm in der nahegelegenen Stadt Brixen. Wir gingen ins Schwimmbad „Acquarena“ und besichtigten den Dom. Mittwoch war es uns dann möglich in das Skigebiet Plose zu fahren. Aufgrund des starken Nebels konnten wir das atemberaubende Bergpanorama nur wenige Minuten vom höchsten Punkt aus erkennen. Die eingeschränkte Sicht änderte unseren Spaß am Fahren jedoch nur geringfügig. Am letzten Tag zeigten wir unsere erlangten Fähigkeiten dann bei einem Slalomrennen, das abends unter großer Begeisterung ausgewertet wurde. Nach den kräftezehrenden Stunden im Schnee gab es in der Pension Sonnenhof, in der wir untergebracht waren, jeden Tag traditionell italienisches Abendessen mit Nudeln und Pizza.

Entgegen der letzten Entwicklung in Felix Neureuthers Karriere sind wir alle gesund und ganz ohne Verletzungen wieder zu Hause angekommen. Dafür möchten wir uns vor allem bei den Betreuern und den Lehrkräften bedanken, die uns begleitet und für einen wunderschönen Aufenthalt gesorgt haben.

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Franziska Schulz