Wie eine eigene Stadt

Der Begriff VW-„Autostadt“ ist den meisten bekannt. Doch welch gigantische Ausmaße diese wirklich hat, das wird einem erst bewusst, wenn man wirklich da ist. Die meisten von uns waren von dem Anblick überwältigt.

Am 29. Januar machten wir uns, die beiden 9. Klassen, in Begleitung von Herrn Settgast und Frau Hampel auf den Weg nach Wolfsburg. Vor Ort war es uns dann zuerst möglich, das Gebiet zu erkunden und uns einen Überblick, über das Gelände zu verschaffen. Danach machten wir uns per Schiff auf den Weg zu den Werken, die wir in einem Panoramabus besichtigen durften. Dort unterstützen 4 000 Roboter die Menschen bei der Arbeit. Uns wurde erklärt, dass allein der Platz der Produktionshallen so groß wie das Fürstentum Monaco sei. Auf dem Gelände stehen für die Angestellten Reisebüros, Cafeterien, Versicherungen, mehrere Buslinien und eine Feuerwehr zur schnellstmöglichen Hilfe zur Verfügung. Die Tourführerin berichtete uns, sie würde sich immer noch, nach mehreren Jahren, verfahren. Aus diesem Grund nutze sie ein Navi, wenn sie sich in der Autostadt fortbewegt. Für einen schnellen Ortswechsel gibt es für die Angestellten neben den Bussen auch noch 6 000 Fahrräder (mit eigener Fahrradwerkstatt) und Autos nur für das Gelände. Privatautos dürfen nicht mit aufs Gelände.

Zu VW gehören andere Autohersteller wie Audi, Seat, Lamborghini oder Porsche. Alle vertretenen Automarken werden in einzelnen, sogenannten „Markenpavillons“ durch Ausstellungen oder aufwendig inszenierte Shows präsentiert.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Begriff „Autostadt“ keineswegs übertrieben ist und es ein tolles Erlebnis für Groß und Klein ist.

Ronja Fischer, 9a

Wir vor der großen Eingangshalle in die VW-Autostadt
Ein alter Bentley im Zeithaus – Automobilmuseum