Eine sehr emotionale Zeitreise

Vor 74 Jahren musste der heute fast 81jährige Alfons Zeh mit Mutter und Bruder seine Heimat verlassen – Lagowitz – ein kleines Dorf im heutigen Westpolen. Seiner Familie erging es ähnlich wie Millionen anderer Vertriebener und Flüchtlinge aus den ehemaligen Ostgebieten des früheren Deutschen Reichs. Als Zeitzeuge berichtete Alfons Zeh von den Umständen, Ereignissen und z. T. sehr schrecklichen persönlichen Erlebnissen nach der Einnahme seines Heimatdorfes durch die sowjetische Rote Armee und die Zeit danach in Lagowitz sowie von seiner Vertreibung und der Ankunft in Kyritz im damaligen Landkreis Ostprignitz im Sommer 1945.

Er nahm uns mit auf eine sehr emotionale Zeitreise, die einem kein Geschichtslehrbuch bieten kann. Seinen Schlussappell, sich für Frieden, Völkerverständigung und Aussöhnung einzusetzen, nehmen wir als Botschaft für die Zukunft mit auf unseren Lebensweg.  

Ein herzliches Dankeschön Herrn Alfons Zeh für seine Bereitschaft uns als Zeitzeuge Rede und Antwort zu stehen.

Klasse 10b des Gymnasiums Kyritz



Herr Alfons Zeh als Zeitzeuge bei uns im Geschichtsunterricht