Eine Reise in die Vergangenheit

Westpakete, jahrelanges Warten auf einen „Trabi“ und Kaffee als Luxusgut – das wussten wir bisher alle aus Erzählungen von unseren Eltern und Großeltern. Um diesen Erzählungen nachzugehen und um noch mehr zu erfahren, fuhren wir, der Jahrgang Klasse 9 des Gymnasiums Kyritz, am 23. September in das Perleberger DDR- Museum. Die meisten von uns sahen dort zum ersten Mal ein Teilstück der Mauer, wobei das nicht das Einzige war, was wir aus der Zeit der früheren DDR sehen durften. Anlässlich des 30-jährigen Mauerfalls schauten wir einen informativen Dokumentarfilm, der uns die damaligen Lebenssituationen rund um die Mauer zeigte. In etwa 30 Ausstellungsräumen konnten wir vieles bestaunen – vom damaligen Wohnzimmer bis zu einem Kirchenraum. Besonders gefallen hat uns allen der, in einem Teil der Ausstellung, nachgebaute Unterrichtsraum einer DDR-Schule. Alle durften einmal auf einer Schulbank aus dieser Zeit Platz nehmen. Das Wertvollste waren jedoch die Erzählungen, Erläuterungen und Zeitzeugenberichte von Herrn und Frau Freimark, bei denen man schnell bemerkte, mit welcher Leidenschaft das Ehepaar das Museum betreibt. Deshalb geht ein besonderes Dankeschön an die Macher dieses Museums, die uns alle thematischen Fragen beantwortet haben. Dies gilt auch für Frau Wilke und Herrn Settgast, die uns den Museumsbesuch erst möglich machten und uns begleitet haben. Wir denken, das war ein Tag, der uns allen in Erinnerung bleiben wird, spätestens dann, wenn unsere Großeltern wieder in Erinnerungen schwelgen.

Emelie Zerbin 9b und Leanne Hüselitz 9a


Herr Freimark führte uns gemeinsam mit seiner Frau durch das Museum und erläuterte uns die Ausstellung

Wir im Ausstellungsraum zu Bildung und Erziehung in der DDR

Herr Peter Freimark und wir vor Originalteilen der Mauer, die 1989 fiel