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	<title>Literaturblog-Redaktion &#8211; Gymnasium Friedrich Ludwig Jahn Kyritz</title>
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	<lastBuildDate>Thu, 26 Feb 2026 08:27:23 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Die schönste Zeit im Jahr</title>
		<link>https://gymnasium-kyritz.de/die-schoenste-zeit-im-jahr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Literaturblog-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 08:27:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literaturblog]]></category>
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					<description><![CDATA[Irgendwo sitzt ein kleines Mädchen unter dem Weihnachtsbaum. Die Lichter spiegeln sich in ihren Tränen, die Kekse sind noch unberührt.   Irgendwo sitzt ein junger Mann am Esstisch. Er redet nicht, seine Großeltern reden über ihn.   Irgendwo hält ein Mädchen zitternd eine Packung Lebkuchen in der Hand. Doch sie wird sie nicht essen, ihr Kopf lässt &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Irgendwo sitzt ein kleines Mädchen unter dem Weihnachtsbaum. <br>Die Lichter spiegeln sich in ihren Tränen, die Kekse sind noch unberührt.  <br> <br>Irgendwo sitzt ein junger Mann am Esstisch. <br>Er redet nicht, seine Großeltern reden über ihn.  <br> <br>Irgendwo hält ein Mädchen zitternd eine Packung Lebkuchen in der Hand. <br>Doch sie wird sie nicht essen, ihr Kopf lässt selbst an Feiertagen keine Ruhe.  <br> <br>Irgendwo stopft ein Junge seine Kleidung in eine Tasche. <br>Zwei Häuser, zwei Tannenbäume, kein Zuhause dazwischen.  <br> <br>Doch irgendwo lachen auch zwei Geschwister, reißen Geschenkpapier auf <br>Und sie sitzen mit der ganzen Familie zusammen, kennen Kummer nicht.  <br> <br>Weihnachten ist die schönste Zeit im Jahr &#8211; doch nicht für jeden.  <br> <br>Während in Fenstern Kerzen brennen, friert jemand draußen vor verschlossener Tür.  <br> <br>Während einer Tüten voller Geschenke trägt, fragt sich ein anderer, wie er die Stromrechnung bezahlen soll.  <br> <br>Auch an Weihnachten rollen Panzer, fließen Tränen und wird gestritten.  <br> <br>Weil nicht alles besser wird, wenn Tannenbäume aufgestellt und Kerzen angezündet werden. <br>Und nicht alles leichter, nur weil Kekse gebacken und Geschenke ausgepackt werden.  <br> <br>Weihnachten zeigt uns die Gegensätze deutlicher als jede andere Zeit. <br>Licht und Dunkelheit. Freude und Trauer. Nähe und Einsamkeit.  <br> <br>Doch vielleicht ist genau das Weihnachten. <br>Nicht das Glück, das wir haben, sondern das Mitgefühl, für die, die es nicht haben.  <br> <br>Denn Weihnachten ist nicht für jeden die schönste Zeit im Jahr. <br>Aber die Zeit, die uns jedes Mal beweist, was Menschlichkeit heißt.  <br> <br>Weihnachten wird nicht erst durch Geschenke schön oder durch Kerzen hell. <br>Sondern durch Menschen, die einander Hoffnung schenken und Wärme, obwohl sie selbst frieren. </p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Weihnachtskonzert 2026 </p>



<p class="has-text-align-right"><em>Sophie Lobodda (LK12 Geschichte)</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Werner Seelenbinder</title>
		<link>https://gymnasium-kyritz.de/werner-seelenbinder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Literaturblog-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2025 13:24:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literaturblog]]></category>
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					<description><![CDATA[Diese Texte sind im Rahmen der Ausgestaltung der Eröffnung der Werner Seelenbinder-Ausstellung entstanden und von uns verfasst und vorgetragen worden. “Ringer, Kommunist, Staatsfeind” &#8211; der Titel der Ausstellung hat uns nachdenklich gemacht.&#160;&#160; Die Ergebnisse könnt ihr in den folgenden Zeilen lesen. Ihr seid eingeladen, euch selbst Gedanken darüber zu machen.&#160; &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Diese Texte sind im Rahmen der Ausgestaltung der Eröffnung der Werner Seelenbinder-Ausstellung entstanden und von uns verfasst und vorgetragen worden. “Ringer, Kommunist, Staatsfeind” &#8211; der Titel der Ausstellung hat uns nachdenklich gemacht.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Die Ergebnisse könnt ihr in den folgenden Zeilen lesen. Ihr seid eingeladen, euch selbst Gedanken darüber zu machen.&nbsp;</p>



<p>Sophie Lobodda und Luisa Timm </p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Wir schreiben das Jahr 1904. Die Geburt eines Jungen. Seine Mutter hält ihn im Arm unwissend, was die nächsten 40 Jahre mit sich bringen werden.</p>



<p>Zeit vergeht. Es ist der 24 Oktober 1944. Der Tod durch das Fallbeil im Zuchthaus Brandenburg Görden. Eine Geschichte, die vor über 100 Jahren ihren Anfang nahm und mit dem Tod nicht endete. Werner Seelenbinder</p>



<p>Es war die Zeit, wo Menschen keine Menschen mehr waren</p>



<p>Nummern im System,</p>



<p>Nummern für ein System, dass da hieß</p>



<p>“Weg damit”</p>



<p>Sie sollen alle weg und das möglichst schnell</p>



<p>Die Zahlen wurden immer größer</p>



<p>Listen immer länger</p>



<p>Die Nummern wurden vergeben</p>



<p>An Männer, Frauen, Kinder</p>



<p>Nummern auf Kleidung, der Haut und im Kopf</p>



<p>Eine Nummer, die sagt:</p>



<p>Du bist nicht gut genug</p>



<p>Du bist falsch, so wie du bist</p>



<p>Du wirst wahrscheinlich sterben</p>



<p>Denn du bist</p>



<p>Jude, Kommunist, Widerstandskämpfer, homosexuell</p>



<p>Du bist anders und somit nicht richtig</p>



<p>Denn so wollen sie dich nicht</p>



<p>Deswegen trägst du jetzt eine Nummer</p>



<p>Und sie ihre Namen</p>



<p>Hinter diesen Nummern stecken Menschen</p>



<p>Menschen mit Träumen, Gefühlen, Ängsten</p>



<p>Es Menschen wie sie und ich</p>



<p>Sie haben sich wahrscheinlich Fragen gestellt wie:</p>



<p>Warum passiert das?</p>



<p>Was ist falsch an uns?</p>



<p>Haben wir eine Zukunft? Ein Leben?</p>



<p>Und wenn ja, werden wir dort endlich toleriert?</p>



<p>Toleranz statt Ignoranz</p>



<p>Nie wieder ist jetzt!</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Luisa Timm (LK12 Geo)</em></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Nie wieder ist jetzt<br>Hören wir in den letzten Jahren ziemlich oft<br>Nie wieder Hass<br>Nie wieder Hetze<br>Nie wieder Homophobe und Rechte<br>Nie wieder Mauern, die uns trennen<br>Nie wieder Worte, die verletzen<br>Nie wieder Ignoranz, wenn eigentlich Hilfe gebraucht wird<br>Nie wieder Schweigen, wenn alles ganz laut ist</p>



<p>Nie wieder ist jetzt und doch schon wieder<br>Denn wir hören es nicht oft genug<br>Wir erinnern uns zu selten<br>Nur an Jahrestagen und in Schweigeminuten<br>In Geschichtsbüchern und Podcastfolgen<br>Doch nicht dann, wenn es wichtig ist<br>Wenn Hass wieder lauter wird<br>Wenn Hetze wieder stärker wird<br>Wenn homophob und rechts sein Trend ist<br>Und Mauern wieder aufgebaut werden<br>Wenn Ignoranz Alltag wird<br>Und das Schweigen der Leidenden durch Worte übertönt wird<br>Wenn Zeitzeugen sagen, dass es damals genau SO angefangen hat<br>Und wir trotzdem immer noch wegsehen<br>Wenn Flüchtlingsheime brennen und tausende gegen Menschenrechte auf die Straßen rennen<br>Wenn die Stimmen der Angst lauter sind als die Stimmen der Hoffnung<br>Und Freundlichkeit zur Ausnahme wird</p>



<p>Denn &#8222;Nie wieder&#8220; ist nicht nur irgendeine Floskel<br>Irgendwas, was man so nebenbei sagt<br>Nie wieder ist ein Auftrag, an uns alle<br>Nie wieder darf nicht wegsehen<br>Nie wieder darf nicht warten<br>Nie wieder darf nicht still sein<br>Nie wieder MUSS unangenehm sein<br>Muss uns daran erinnern, was war<br>Muss uns zeigen, wie es anders geht<br>Nie wieder ist UNSERE Verantwortung<br>In jedem Moment, an jedem Tag, in jeder Sekunde, JETZT<br>Für die, die kämpfen und leiden<br>Für die, die Hoffnung haben, trotz der Angst<br>Für die, die nicht mehr da sind<br>Und für eine Welt, in der Menschlichkeit zählt!</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Sophie Lobodda (LK12 Geschichte)</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn ich groß bin</title>
		<link>https://gymnasium-kyritz.de/wenn-ich-gross-bin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Literaturblog-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Mar 2025 10:45:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literaturblog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gymnasium-kyritz.de/?p=22171</guid>

					<description><![CDATA[Was willst du später mal werden? ﻿Groß, stark und glücklich! ﻿Nein, so geht das nicht! ﻿Warum denn das? Du sagtest mir, ich könne alles werden: ﻿Astronaut, Arzt, Erzieher, Lehrer ﻿Doch nein: ﻿Ich soll immer schauen und denken: Das kann mir gefallen. Dem kann ich Aufmerksamkeit schenken. Am besten Arzt ! &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Was willst du später mal werden?</p>



<p>﻿Groß, stark und glücklich!</p>



<p>﻿Nein, so geht das nicht!</p>



<p>﻿Warum denn das?</p>



<p>Du sagtest mir, ich könne alles werden:</p>



<p>﻿Astronaut, Arzt, Erzieher, Lehrer</p>



<p>﻿Doch nein:</p>



<p>﻿Ich soll immer schauen und denken:</p>



<p>Das kann mir gefallen.</p>



<p>Dem kann ich Aufmerksamkeit schenken.</p>



<p>Am besten Arzt !</p>



<p>Professor Doktor, von und zu,</p>



<p>Großes Auto mit Reichtum und Ansehen</p>



<p>Ich soll Anwalt werden.</p>



<p>Große Nummer,</p>



<p>Mit Kanzlei,</p>



<p>Konflikte klären !</p>



<p>﻿Noch besser:</p>



<p>Wirtschaftsstudent,</p>



<p>Eine neue Firma gründen,</p>



<p>Viel besitzen und doch nichts haben,</p>



<p>Lieber unglücklich reich, statt zufrieden arm.</p>



<p>Das, was du damals nicht konntest, soll ich jetzt tun.</p>



<p>Tut mir leid, aber mein Glück ist nicht Ruhm,</p>



<p>﻿Ist nicht das Geld,</p>



<p>Weil das doofe Geld für mich nicht zählt</p>



<p>﻿Ich möchte groß, stark und glücklich werden</p>



<p>﻿Keine Tage abzählen und warten,</p>



<p>﻿Dass ich endlich wieder Urlaub hab,</p>



<p>﻿Weil Arbeit mich kaputt macht</p>



<p>﻿Ich möchte mit meiner Arbeit etwas verändern</p>



<p>﻿Ich möchte Menschen helfen und Sachen sehen,</p>



<p>Die kein anderer sieht.</p>



<p>﻿Ich möchte jemand sein, der seine Arbeit liebt</p>



<p>﻿Brauche dieses blöde viele Geld nicht</p>



<p>Denn ich brauche mich.</p>



<p>﻿Ich brauche die Zeit, die mir zum Leben bleibt,</p>



<p>Denn ich hab sie nicht lang</p>



<p>﻿Was willst du später werden?</p>



<p>Glücklich, glücklich hier auf Erden.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Luisa Timm (LK Geo 11)</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weihnachten in der Klausurenphase</title>
		<link>https://gymnasium-kyritz.de/weihnachten-in-der-klausurenphase/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Literaturblog-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 2024 14:52:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literaturblog]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Adventskranz besteht aus vier großen Kerzen,&#160;sie leuchten warm und erfreuen die Herzen.&#160;Jede Woche wird eine neue entzündet,&#160;damit wird Weihnachten angekündet&#160;&#160; Doch die Adventskerzen brennen scheinbar heller als meine Zukunft,&#160;denn die Schule raubt mir jegliche Vernunft.&#160;Zwischen jeder Flamme, die hoffnungsvoll glüht,&#160;steht eine Klausur, die mich arg bemüht.&#160; Bei der ersten &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein Adventskranz besteht aus vier großen Kerzen,&nbsp;<br>sie leuchten warm und erfreuen die Herzen.&nbsp;<br>Jede Woche wird eine neue entzündet,&nbsp;<br>damit wird Weihnachten angekündet&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Doch die Adventskerzen brennen scheinbar heller als meine Zukunft,&nbsp;<br>denn die Schule raubt mir jegliche Vernunft.&nbsp;<br>Zwischen jeder Flamme, die hoffnungsvoll glüht,&nbsp;<br>steht eine Klausur, die mich arg bemüht.&nbsp;</p>



<p>Bei der ersten Klausur sind alle noch optimistisch,&nbsp;<br>doch bei der zweiten dann eher schon realistisch.&nbsp;<br>Im Leistungskurs sinkt die Motivation,&nbsp;<br>der Druck nimmt zu, es fehlt an Inspiration.&nbsp;</p>



<p>Bei der dritten, da spürt man den Schrecken,&nbsp;<br>man kann das Abi endgültig vergessen&nbsp;<br>Doch irgendwie schafft man’s schon,&nbsp;<br>Was kann schlimmeres als eine schlechte Note droh’n&nbsp;</p>



<p>Nach der vierten dann die Halbzeitpause&nbsp;</p>



<p>Tief durchatmen, Kekse essen, Glühwein trinken,&nbsp;<br>alkoholfrei natürlich, um den Kopf nicht zu ersticken.&nbsp;<br>Ein kurzer Moment der Ruhe und Rast,&nbsp;<br>bevor es weitergeht – der Stress bleibt eine Last.&nbsp;</p>



<p>Mit jeder Klausur wird man stärker, das Ziel klar vor Augen.&nbsp;<br>Wären da nicht die Weihnachtsmarktpausen,&nbsp;<br>Die die 5. Klausur versauen und die 6. Gefährden.&nbsp;<br>Vom Nikolaus kam der blaue Brief nach Haus&nbsp;<br>Jetzt ist wirklich alles aus.&nbsp;</p>



<p>Nach der letzten Klausur war aber doch alles nicht so schlimm,&nbsp;<br>und auch unser Abi kriegen wir hin.&nbsp;<br>Mit viel Mühe, Hoffnung und ein bisschen Glück,&nbsp;<br>geht’s zum Ziel, Schritt für Schritt.&nbsp;</p>



<p>Die Weihnachtszeit, sie bringt uns Kraft,&nbsp;<br>auch wenn der Stress uns oft erschlafft.&nbsp;<br>Am Ende wird’s ein Fest, kein Fluch.&nbsp;<br>Denn wenn die letzte Kerze brennt,&nbsp;<br>Ist die Klausurenphase schon vorbei&nbsp;<br>Die nächste folgt dann erst zur Osterzeit.&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Sophie Lobodda (LK Ge 11)</em></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fake</title>
		<link>https://gymnasium-kyritz.de/fake/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Literaturblog-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Dec 2024 10:42:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literaturblog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gymnasium-kyritz.de/?p=22004</guid>

					<description><![CDATA[Fake news, fake live, fake friends,Schon wieder Bild gepostet,Make up, Filter, Fake,Schon wieder neue Freundin,24 Stunden dann wird sie geghostet,Schon wieder neues Gerücht erfunden,Die Welt weiß es schon nach Sekunden,Alles nur für Likes und nen Klick,„Ist doch nur ein Trend“ zu sagen ist dein Trick.Beruhigst damit dein Gewissen,Doch ihr geht &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Fake news, fake live, fake friends,<br>Schon wieder Bild gepostet,<br>Make up, Filter, Fake,<br>Schon wieder neue Freundin,<br>24 Stunden dann wird sie geghostet,<br>Schon wieder neues Gerücht erfunden,<br>Die Welt weiß es schon nach Sekunden,<br>Alles nur für Likes und nen Klick,<br>„Ist doch nur ein Trend“ zu sagen ist dein Trick.<br>Beruhigst damit dein Gewissen,<br>Doch ihr geht es wegen dir beschissen,<br>Deine Worte haben sie schwer getroffen,<br>Doch du wirst nur weiter auf Likes hoffen.<br>Fakest dein Leben wie alles andere auch,<br>Deine Videos wie ein Schleier,<br>Deine Fotos wie eine Maske.<br>Verbreitest deine Lügen mit nur einer Taste,<br>Und hast nicht einen Moment darüber nachgedacht, was das mit deinen Mitmenschen macht.<br>Nein du hast nur gelacht, denn deine Abozahlen sind durch die Decke gekracht.<br>Heute 2 Millionen auf deinem Profil,<br>Doch privat wird es auch dir irgendwann zu viel,<br>Denn privat gibt es für dich nicht,<br>Du stehst dauerhaft im Blitzlicht,<br>Du hast ab sofort immer Schicht.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Rike Kisten (LK Ge 11)</em></p>



<p>Vorgestellt in Neuruppin im Rahmen der „Young Poetry Open Stage“</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vom Wünschen</title>
		<link>https://gymnasium-kyritz.de/vom-wuenschen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Literaturblog-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Nov 2024 10:30:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literaturblog]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn ich mir alles wünschen könnte,&#160; alles, was ich wollte,&#160; würde ich dann wunschlos glücklich sein, so wie ich’s eigentlich sollte?&#160; Wenn ich so hoch fliegen könnte,&#160;&#160; so hoch, wie Häuser ragen,&#160; hätte ich dann keine Ziele, weil ich nicht mehr fiele?&#160; Wenn wir uns alles wünschen könnten,&#160; alles, was &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn ich mir alles wünschen könnte,&nbsp;</p>



<p>alles, was ich wollte,&nbsp;</p>



<p>würde ich dann wunschlos glücklich sein, so wie ich’s eigentlich sollte?&nbsp;</p>



<p>Wenn ich so hoch fliegen könnte,&nbsp;&nbsp;</p>



<p>so hoch, wie Häuser ragen,&nbsp;</p>



<p>hätte ich dann keine Ziele, weil ich nicht mehr fiele?&nbsp;</p>



<p>Wenn wir uns alles wünschen könnten,&nbsp;</p>



<p>alles, was wir wollten,&nbsp;</p>



<p>würde es dann kein Leid mehr geben und keine Tränen, die rollten?&nbsp;</p>



<p>Würde die Suche nach dem Schuldigen dann endlich enden?&nbsp;</p>



<p>Sähen wir dann ein, dass wir ihn ja doch nicht fänden?&nbsp;</p>



<p>Was ist dein Wunsch frag ich mich,&nbsp;</p>



<p>wenn du die Wahl hättest zwischen Vielen? Wäre es dann trotzdem ich?&nbsp;</p>



<p>Ich mach mir ständig Gedanken,&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Gedanken über Dinge, die ich sowieso nicht ändern kann,&nbsp;</p>



<p>wann fängt diese Welt sich zu ändern an?!&nbsp;</p>



<p>Du sagst, du bist wunschlos glücklich, glücklich wie es ist.&nbsp;</p>



<p>Doch die Menschen sind hektisch und rennen weg vor der Zeit,&nbsp;</p>



<p>um sich schließlich zu beschweren, dass ihnen kaum noch welche bleibt.&nbsp;</p>



<p>Immer unter Strom – wir wollen höher, weiter, schneller sein.&nbsp;</p>



<p>Immer mehr und haben trotzdem zu wenig,&nbsp;</p>



<p>Hoch hinaus, aber fallen doch stetig.&nbsp;</p>



<p>Immer wieder Kopf- oder Herzschmerz,&nbsp;</p>



<p>Liegt es an mir? An unserer Generation?&nbsp;</p>



<p>Sind wir zu faul und wollen zu viel?&nbsp;</p>



<p>Sind wir zu unglücklich, um glücklich zu sein?&nbsp;</p>



<p>Komisch, dabei ist unser Gewissen doch immer so rein.&nbsp;</p>



<p>Früher war alles besser &#8211; das wird uns so oft gesagt,&nbsp;</p>



<p>doch wie es uns wirklich geht, das wird man kaum noch gefragt.&nbsp;</p>



<p>Wenn wir uns also alles wünschen könnten,&nbsp;</p>



<p>alles, was wir wollten,&nbsp;</p>



<p>dann wäre es vielleicht mehr Zeit.&nbsp;</p>



<p>Mehr Zeit für Glück und Leichtigkeit,&nbsp;</p>



<p>mehr Zeit für Frieden und Gerechtigkeit.&nbsp;</p>



<p>Ein ehrliches Lachen zusammen mit allen Generationen,&nbsp;</p>



<p>kein ständiges Meckern – die Jugend sei doch eh schon verloren.&nbsp;</p>



<p>Am Ende bleibt uns nicht viel Zeit, also nutze sie für dich am besten&nbsp;</p>



<p>und lass dich nicht von anderen unter Druck setzen.&nbsp;</p>



<p>Wenn du fliegen willst – dann flieg.&nbsp;</p>



<p>Wenn du lieben willst – dann lieb.&nbsp;</p>



<p>Wenn du reden willst – dann red.&nbsp;</p>



<p>Und weil du Zeit hast – Leb.&nbsp;</p>



<p>Am Ende habe ich noch einen Wunsch –&nbsp;</p>



<p>Einen Wunsch an die Zeit.&nbsp;</p>



<p>Ich wünsche mir von dir ein kleines bisschen mehr Menschlichkeit.&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Sophia Schindler (LK De 12)</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bas Böttcher und Eva Matz waren in Neuruppin</title>
		<link>https://gymnasium-kyritz.de/bas-boettcher-und-eva-matz-waren-in-neuruppin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Literaturblog-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Nov 2024 12:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literaturblog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gymnasium-kyritz.de/?p=22017</guid>

					<description><![CDATA[Am 15. November fand im Café Hinterhof wie jedes Jahr die Young Poetry Open Stage statt. Die Moderation übernahm diesmal der Poetry Slammer Bas Böttcher. Bei der Veranstaltung kann jeder auftreten, der auftreten will und es gibt letztendlich nur eine Regel: Die Texte müssen selbst geschrieben sein. Es ist für &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 15. November fand im Café Hinterhof wie jedes Jahr die Young Poetry Open Stage statt. Die Moderation übernahm diesmal der Poetry Slammer Bas Böttcher. Bei der Veranstaltung kann jeder auftreten, der auftreten will und es gibt letztendlich nur eine Regel: Die Texte müssen selbst geschrieben sein. Es ist für jeden eine Chance, auf eine Bühne zu gehen und jeder bekommt Applaus und wird gefeiert. Auch in diesem Jahr wurden einige inspirierende Texte präsentiert und der Meister selbst, Bas Böttcher, hat ein paar seiner beeindruckenden Texte zum Besten gegeben. Aber nicht nur an diesem Freitag trat er in Neuruppin live auf, auch am darauffolgenden Tag fand ein Auftritt von ihm statt. Doch am Samstag stand er nicht allein auf der Bühne, er trat im Rahmen eines Lyrikduetts auf. Mit Eva Matz, einer ebenfalls erfolgreichen Poetry Slammerin, bot er eine tolle Aufführung. Dabei erwähnte er auch, dass er an diesem Abend sein erstes Wasserglas bei einer Lesung getrunken hat, denn bei einem Poetry Slam ist dies nicht üblich, da er lockerer gehalten ist als normale Lesungen. Beide Poetry Slammer haben einige sehr wichtige Themen der heutigen Gesellschaft in ihren Texten thematisiert, wie zum Beispiel Gleichberechtigung von Frauen, Freiheit und auch die Macht der Sprache.<br>Für alle, die dabei sein durften, wird der Abend noch lange in schöner Erinnerung bleiben.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="453" height="406" src="https://gymnasium-kyritz.de/wp-content/uploads/2024/12/Bild1.png" alt="" class="wp-image-22018" srcset="https://gymnasium-kyritz.de/wp-content/uploads/2024/12/Bild1.png 453w, https://gymnasium-kyritz.de/wp-content/uploads/2024/12/Bild1-300x269.png 300w" sizes="(max-width: 453px) 100vw, 453px" /></figure>



<p class="has-text-align-right"><em>Rike Kisten (LK Ge 11)</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nebel</title>
		<link>https://gymnasium-kyritz.de/nebel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Literaturblog-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2023 18:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literaturblog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gymnasium-kyritz.de/?p=20154</guid>

					<description><![CDATA[Du bist in dem Nebel, du bist da, doch ich sehe dich nicht klar. Gehst du einen Schritt zurück, verhüllt er dich weiter Stück für Stück Unsere Blicke begegnen sich, du blickst mich an, mein Blick trifft dich. Mein Herz folgt dir, mein Kopf sagt stehen bleiben und das hier! &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Du bist in dem Nebel,</p>



<p>du bist da, doch ich sehe dich nicht klar.</p>



<p>Gehst du einen Schritt zurück, verhüllt er dich weiter Stück für Stück</p>



<p>Unsere Blicke begegnen sich,</p>



<p>du blickst mich an, mein Blick trifft dich.</p>



<p>Mein Herz folgt dir,</p>



<p>mein Kopf sagt stehen bleiben und das hier!</p>



<p>Schritt für Schritt gehst du tiefer in den Nebel,</p>



<p>deine Augen sagen alles,</p>



<p>wir sagen nichts.</p>



<p>Warum sagen wir nichts?</p>



<p>Er verhüllt dich, nimmt deinen Platz ein,</p>



<p>deine Silhouette ist nur noch ein schmaler Schein.</p>



<p>Warst du jemals richtig bei mir?</p>



<p>War nicht immer dieser Nebel da?</p>



<p>Du hattest immer einen Notausgang parat.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Rike Kisten (10. Jahrgang)</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sommerluftgeräusch</title>
		<link>https://gymnasium-kyritz.de/sommerluftgeraeusch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Literaturblog-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Sep 2023 18:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literaturblog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gymnasium-kyritz.de/?p=20160</guid>

					<description><![CDATA[Ne frische Brise Und ne nice neue Friese Das Bier steht kalt Vom See geht’s ins Meer Und die Nächte werden länger Die Zeit scheint endlos So wie unsere Grenzen Grenzenlos brechen wir Gesetze Denn das ist der Letzte Der letzte Sommer, in dem alles noch irgendwie halbwegs Sinn macht &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ne frische Brise</p>



<p>Und ne nice neue Friese</p>



<p>Das Bier steht kalt</p>



<p>Vom See geht’s ins Meer</p>



<p>Und die Nächte werden länger</p>



<p>Die Zeit scheint endlos</p>



<p>So wie unsere Grenzen</p>



<p>Grenzenlos brechen wir Gesetze</p>



<p>Denn das ist der Letzte</p>



<p>Der letzte Sommer, in dem alles noch irgendwie halbwegs Sinn macht</p>



<p>Und der letzte Sommer, in dem es wieder richtig kracht</p>



<p>Krachend geht es mit uns in den Abgrund</p>



<p>Während jeder am anderen vorbeiguckt</p>



<p>Um bloß nicht daran zu denken,</p>



<p>„Wie wird das alles enden?“</p>



<p>Denn im Sommerluftgeräusch hört man schon den Herbst schrei’n</p>



<p>Und das Mädchen nach der Sommerliebetrennung wein‘</p>



<p>Denn endlos war bloß unsere Leichtsinnigkeit</p>



<p>Die uns langsam, aber sicher in den Wahnsinn treibt</p>



<p>Während wir stillschweigend darauf warten,</p>



<p>Dass irgendwo irgendwann im Garten</p>



<p>Ein Sommerluftgeräusch erscheint.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Sophie Lobodda (10. Jahrgang)</em></p>
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		<title>Sturmwarnung</title>
		<link>https://gymnasium-kyritz.de/sturmwarnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Literaturblog-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Sep 2023 18:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literaturblog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gymnasium-kyritz.de/?p=20156</guid>

					<description><![CDATA[Ein Unwetter zieht auf zwischen uns. Du lässt dein Platzregengelächter auf mich niederscheppern Jagst mir Angst ein mit deinen blitzenden Augen Schreist mich an, bis es donnert Bläst an mir vorbei wie kalter Wind. Ich sollte mich warm anziehen. Ich muss noch fürchten, krank zu werden. Dicke Luft Und dichter &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein Unwetter zieht auf zwischen uns.</p>



<p>Du lässt dein Platzregengelächter auf mich niederscheppern</p>



<p>Jagst mir Angst ein mit deinen blitzenden Augen</p>



<p>Schreist mich an, bis es donnert</p>



<p>Bläst an mir vorbei wie kalter Wind.</p>



<p>Ich sollte mich warm anziehen.</p>



<p>Ich muss noch fürchten, krank zu werden.</p>



<p>Dicke Luft</p>



<p>Und dichter Nebel lässt unsere Spuren verschwimmen</p>



<p>Schwelgt dicht am Horizont</p>



<p>Doch die Wolkenfront hält nicht mehr lang.</p>



<p>Das Unwetter fremder Verbitterung fliegt so schnell vorbei,</p>



<p>Wie es aufgezogen sein mag</p>



<p>Die Silhouette deiner Person nimmt wieder Form an</p>



<p>All der Trubel verweht</p>



<p>Und du</p>



<p>Lachst mich wieder an</p>



<p>Nimmst meine Hand</p>



<p>Und ziehst mit mir</p>



<p>An dir vorbei</p>



<p>Und gehst unseren Weg weiter.</p>



<p>Doch trotz der scheinenden Sonne</p>



<p>Bin ich immer noch nass.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Angelina Lange (10. Jahrgang)</em></p>
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