
Eine Woche im Schnee: Skiexkursion nach Matrei
Vom 03.01.2026 bis zum 10.01.2026 fand am Gymnasium Friedrich-Ludwig-Jahn in Kyritz bereits die zweite Skiexkursion statt, die sich inzwischen als fester Bestandteil des Schulkonzeptes etabliert hat. 30 Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs reisten gemeinsam mit zwei Lehrkräften für sieben Tage in den Nationalpark Hohe Tauern nach Matrei in Osttirol. Unterstützt wurden sie dabei von Paula Goldmund aus dem 12. Jahrgang, die die Betreuung tatkräftig begleitete.
Unter der Leitung von Herrn Ide und Frau Stilt erwartete die Gruppe eine Woche voller sportlicher Herausforderungen, neuer Erfahrungen und gemeinsamer Erlebnisse. In diesem Jahr führte die Skiexkursion erstmals in ein neues Skigebiet, das optimale Voraussetzungen für Lernende aller Leistungsstufen bot.
Matrei in Osttirol, das Zentrum des Ferien- und Erholungsgebietes im Nationalpark Hohe Tauern, erwies sich dabei als idealer Standort. Der Nationalpark zählt zu den letzten großen Naturlandschaften Österreichs und ist dank moderner Seilbahnanlagen hervorragend erschlossen. Durch die Nutzung eines gemeinsamen Skipasses war es der Gruppe möglich, sowohl die Pisten des Skigebiets Matrei als auch jene auf der gegenüberliegenden Talseite in Kals zu befahren. Diese Vielfalt ermöglichte es, allen Teilnehmenden passende Bedingungen zu bieten: sanfte Abfahrten für Anfängerinnen und Anfänger sowie anspruchsvolle Strecken für Fortgeschrittene und sportliche Fahrer.
Begleitet wurde das Skifahren von einem beeindruckenden Bergpanorama, bei dem der Großglockner stets präsent war. Dank der durchgehend guten Wetterbedingungen konnte die eindrucksvolle Landschaft täglich genossen werden. Gleichzeitig boten die zahlreichen Pisten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden die Möglichkeit, sich individuell weiterzuentwickeln und persönliche sportliche Grenzen auszuloten.
Im Zentrum der Exkursion stand das Skifahren selbst. Um einen optimalen Lernfortschritt zu gewährleisten, fand zu Beginn der Woche eine Sichtung statt, bei der die Teilnehmenden vorfahren mussten. Auf dieser Grundlage wurden leistungsgerechte Gruppen gebildet, sodass sowohl Anfängerinnen und Anfänger als auch Fortgeschrittene und sportliche Fahrer gezielt gefördert werden konnten.
Für die 17 Anfängerinnen und Anfänger begann die Woche mit einer Einführung in die Grundlagen des Skisports. Schritt für Schritt sammelten sie ihre ersten Erfahrungen, vom Anziehen der ungewohnten Skischuhe bis hin zu den ersten Gleitversuchen in der Ebene. Trotz anfänglicher Unsicherheiten war schnell klar, dass sich die Anstrengung lohnen würde. Schon nach kurzer Zeit zeigten sich deutliche Fortschritte, sodass viele Anfänger rasch zu den Fortgeschrittenen aufschließen konnten. Dies ermöglichte es, an den letzten beiden Skitagen in der gesamten Gruppe gemeinsam auf der Piste unterwegs zu sein. Gleichzeitig nutzten auch die Fortgeschrittenen die Woche intensiv, um ihre Technik durch gezielte Übungen weiter zu verfeinern.
Neben den sportlichen Erfolgen spielte auch das soziale Miteinander eine zentrale Rolle. Während der gesamten Woche unterstützten sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig, halfen einander und wuchsen als Gruppe sichtbar zusammen sowohl auf der Piste als auch abseits davon.
Auch nach dem Skifahren bot die Exkursion Raum für gemeinschaftliche Erlebnisse. Das Hotel Hohe Tauern empfing die Gruppe herzlich und überzeugte durch eine gemütliche Atmosphäre. In den Abendstunden kamen alle zusammen, spielten Gesellschaftsspiele oder nutzten die Zeit, um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen.
Rückblickend lässt sich festhalten, dass die Skiexkursion nach Matrei für alle Beteiligten eine unvergessliche Erfahrung war. Die Schülerinnen und Schüler verbesserten nicht nur ihre Fähigkeiten im Skisport, sondern sammelten auch wertvolle soziale Erfahrungen, stärkten den Gemeinschaftssinn und nahmen viele positive Erinnerungen mit nach Hause.







Miriam Stilt, Sportlehrerin
